Cocktails sind für mich vieles: Handwerk, Geschmack und auch ein bisschen Show — aber nicht zwingend der schnellste Weg zum Filmriss. Wer sich Mühe gibt, einen Drink richtig zu mixen, der schüttet ihn auch nicht runter wie einen Iso-Drink nach dem Sport. Deshalb dieser kurze Hinweis, bevor du loslegst.
Ein einziger, gut gemachter Drink ist mehr wert als vier mittelmäßige. Man muss sich nicht täglich zuknallen, um Spaß zu haben. Der Reiz liegt im Ausprobieren, im Abschmecken, im Moment. Nicht in der Menge.
So charmant ein Cocktail auch aussieht: Unter Eis, Sirup und Zitrone steckt Alkohol — und der bleibt ein Zellgift, egal wie hübsch das Glas ist. Regelmäßiger und übermäßiger Konsum schadet der Gesundheit, kann abhängig machen und trifft auf Dauer Leber, Herz, Nerven und Schlaf. Es gibt keine Menge, die nachweislich unbedenklich ist. Wer trinkt, sollte das bewusst und in Maßen tun.
Ein paar Grundregeln, die sich bewährt haben:
Die Rezepte auf dieser Seite enthalten Alkohol und richten sich ausschließlich an Personen ab 18 Jahren. In Deutschland regelt das Jugendschutzgesetz die Abgabe von Alkohol an Jugendliche. Branntwein und branntweinhaltige Getränke, also klassische Cocktails, sind unter 18 tabu. Ich fordere hier weder zum Kauf noch zum Konsum auf und wende mich nicht an Minderjährige.
Wenn du unter 18 bist: Fast jeder Cocktail lässt sich auch alkoholfrei bauen. Als „Mocktail" schmeckt auch das oft überraschend gut, und niemand fragt nach dem Ausweis.
Alkohol kann zum Problem werden, und selten merkt man es zuerst selbst. Wer bei sich oder anderen ein Muster bemerkt, das sich nicht mehr gut anfühlt, findet anonyme und kostenlose Hilfe:
Diese Seite versteht sich als Anregung zum bewussten Genuss aber nicht als medizinische Beratung.
Und jetzt: viel Freude beim Mixen. Mit Verstand schmeckt's einfach länger.