Angefangen hat es in der Coronazeit. Du erinnerst dich: auf einmal jede Menge Zeit zu Hause — und die Frage, was man Sinnvolles damit anstellt. Bei mir wurde es ein Kräuterbeet. Und zwar mit vielen Kräutern und darin war auch Minze.
Wer schon mal Minze gepflanzt hat, weiß, was dann kommt: Die wächst wie verrückt. Irgendwann stand ich vor meinem Minz-Dschungel und dachte "was mach ich bloß mit dem ganzen Zeug"? Für einen Hobbygärtner mit einem Rest Durst liegt die Antwort auf der Hand: Cocktails. Minze gehört in den Mojito. Wunderbar.
Nur: So richtig warm geworden bin ich weder mit der Minze noch mit dem Mojito. Meine Favoriten waren immer schon andere: der Planter's Punch zum Beispiel. Also lies ich die Minze wachsen und fing an, mit Rum und Tequila zu experimentieren, mixte mich durch alles Mögliche und baute mir eine kleine Hausbar auf.
Klein bleibt so eine Hausbar natürlich nie. Mit der Zeit will man mehr: noch ein Sirup, noch eine Spirituose, noch dies, noch das. Und plötzlich steht ein gut gefülltes Schwerlastregal — und daneben ein Kühlschrank voller angebrochener Säfte.
Und genau da lag das eigentliche Problem. Ein offener Saft hält keine Wochen. Welchen Cocktail mache ich also daraus, bevor er kippt? Und was passt dazu aus dem, was ohnehin schon im Regal steht — ohne dass ich schon wieder eine neue Flasche aufreißen muss?
Aus dieser einen Frage ist diese Website entstanden.
Du sagst, was du zu Hause hast und erhältst die Antwort, was du daraus mixen kannst.
Prost.